![]() Trockenes Schröpfen
Schröpfen ist ein klassisches Ausleitungsverfahren, das vor allem in der TCM Verwendung findet. Hierbei wird mittels Feuerflamme in einem Schröpfglas ein Vakuum erzeugt, durch dessen Unterdruck es an die Haut angesogen wird. Dabei sammelt sich vermehrt Blut an der behandelten Stelle und es entsteht ein Hämatom, das aber durchaus nützlich ist. Mit dem Blut werden Abfallstoffe, die der Körper in der Haut abgelagert hat, an die Oberfläche gespült. Diese können nun besser von sogenannten „Abwehrzellen“ abgebaut und schließlich über die Nieren und den Darm ausgeschieden werden. Die Schröpfkopfmassage
Das blutige Schröpfen Beim blutigen Schröpfen wird, bevor das Schröpfglas aufgesetzt wird, das zu behandelnde Gebiet mit kleinen Lanzetten angestochen. Durch den Sog wird dann das Blut an die Oberfläche gezogen. Dies macht man vor allem in der TCM, wenn man davon ausgeht dass eine Blutstagnation Ursache einer Beschwerde ist. Wenn das „alte“ Blut abgeleitet wird, kann reines Blut und Qi wieder ungehindert und harmonisch fließen. Indikationen für das Schröpfen - Funktionsstörungen innerer Organe |
| Heilpraxis Zeuthen | Sophie Gebauer | Tel. 033762 / 188777 |


Des weiteren kann das trockene Schröpfen auch in Form einer Schröpfkopfmassage angewendet werden. Dabei wird vorher der Rücken mit Massageöl eingerieben, so dass das Schröpfglas problemlos über die Haut geschoben werden kann. Die Schröpfkopfmassage wirkt stark durchblutungsfördernd auf das Bindegewebe und eignet sich deshalb sehr gut bei muskulären Verspannungen bzw. Verhärtungen und Verkrampfungen.